Wer sind wir?

Im Jahr 2013 gründeten Angehörige ehemaliger Patienten sowie Mitarbeiter der Palliativstation den Förderverein Palliativstation Delmenhorst e.V.. Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Oldenburg eingetragen und steuerlich als gemeinnützig anerkannt.
Der Förderverein ist organisatorisch und wirtschaftlich sowohl vom Josef-Hospital Delmenhorst (JHD) als auch von dessen Träger absolut unabhängig. Sämtliche Mittel des Vereins unterliegen ausschließlich seiner eigenen Kontrolle. Spenden, Beiträge und sonstige Zuwendungen werden ausschließlich für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet.

Was wollen wir?

Ziel des Vereins ist es zunächst, die palliativmedizinische Versorgung schwerstkranker Menschen auf der Palliativstation des JHD Deichhorst zu fördern und sicherzustellen, um diesen eine möglichst lange Aufrechterhaltung ihrer Lebensqualität zu ermöglichen.
Daneben möchte der Verein durch Öffentlichkeitsarbeit und Informationsveranstaltungen über Sinn und Bedeutung der Palliativmedizin aufklären.

Was tun wir?

Der Verein unterstützt zu diesem Zweck Maßnahmen, die mittelbar und unmittelbar den Patienten der Palliativstation des JHD Deichhorst und den sie begleitenden Angehörigen zu Gute kommen, jedoch vom Krankenhausträger oder den Leistungsträgern nicht finanziert werden können. Dazu gehören u.a. die Anschaffung von Zimmerausstattungen über den üblichen Krankenhausstandard hinaus, die Finanzierung von medizinischen und pflegerischen Gerätschaften, die außerhalb des üblichen Ausstattungsbudgets liegen, die Finanzierung von besonderen, nicht vom Leistungskatalog der Kostenträger erfassten Therapieformen, aber auch die Weiterbildung des Personals der Palliativstation in palliativrelevanten Bereichen über die Angebote des Krankenhausträgers hinaus.
Ferner informiert der Verein über die Zielsetzung und die medizinischen und pflegerischen Ansätze und Angebote der Palliativmedizin allgemein und der Palliativstation Delmenhorst im Besonderen.
Um diese Aufgaben zu bewältigen und zu finanzieren werben wir um Mitglieder sowie um Spenden und Zuwendungen, die ausschließlich und unmittelbar für diese Aufgaben verwendet werden.
Alle Mitglieder des Vereins sind ehrenamtlich und ohne jede Vergütung tätig.

Wie können Sie uns unterstützen?

Durch Ihre Mitgliedschaft

Treten Sie unserem Förderverein als Mitglied oder Fördermitglied bei. Schon ab 30 Euro jährlich sind Sie eine wertvolle Hilfe für uns.

Durch Ihre Spende

Wir sind ein gemeinnütziger Verein, d.h. Ihre Spenden können steuerbegünstigt beim Finanzamt angegeben werden. Bei Spenden ab 100 EUR werden automatisch Zuwendungsbescheinigungen ausgestellt. Dazu ist unbedingt die vollständige Adresse auf dem Überweisungsträger erforderlich. Bei Spenden unter 100 EUR erkennt das Finanzamt in der Regel den Einzahlungsnachweis der Bank an.

Durch aktive Unterstützung

Wenn Sie Ideen haben, wie Sie unsere Arbeit aktiv unterstützen möchten, sprechen Sie uns gerne an.

Unser Spendenkonto:
Volksbank eG Delmenhorst Schierbrok | IBAN DE39 2806 7170 0716 9280 00 | BIC GENODEF1GSC

Die Palliativstation des JHD Deichhorst

Das JHD Deichhorst verfügt über eine eigene Palliativstation, unter der Leitung der Klinik für Anästhesiologie, Palliativmedizin und Schmerztherapie.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definierte 2002 die Palliativmedizin wie folgt:

"Palliativbetreuung dient der Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und ihren Angehörigen, die mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung konfrontiert sind. Dies geschieht durch Vorbeugung und Linderung von Leiden mittels frühzeitiger Erkennung, hochqualifizierter Beurteilung und Behandlung von Schmerzen und anderen Problemen physischer, psychosozialer und spiritueller Natur."

Palliativmedizin ist die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer nicht heilbaren, fortgeschrittenen Erkrankung mit einer begrenzten Lebenserwartung. Die Mehrzahl der Patienten auf der Palliativstation ist tumorkrank. Daneben werden aber auch Patienten mit schwersten Herz- oder Lungenerkrankungen sowie neurologischen Erkrankungen wie MS oder ALS im Endstadium auf der Palliativstation behandelt. Ziel ist es, die verbleibende Zeit so angenehm und beschwerdefrei wie möglich zu gestalten. Dazu gehört in erster Linie die Schmerzreduzierung, aber auch die Behandlung von Symptomen wie Angst, Unruhe, Depression und Luftnot.

In der Regel wird nach erfolgreicher Behandlung im Sinne einer Symptomkontrolle die Entlassung nach Hause angestrebt. Falls das nicht mehr möglich sein sollte, ist auch eine Verlegung in ein Hospiz denkbar.

Ein speziell geschultes Team, bestehend aus Ärzten, Pflegekräften, Physio- und Ergotherapeuten, Sozialarbeitern, Psychologen, Seelsorgern und Musiktherapeuten, versorgt die schwerkranken Patienten und betreut auch individuell ihre Angehörigen. Wenn möglich und gewünscht, werden die Angehörigen in pflegerische und betreuende Abläufe auf der Station eingebunden. Auch die Unterbringung von Angehörigen ist auf Wunsch in allen Zimmern möglich.

Neben Hilfestellungen bei alltäglichen Verrichtungen, stehen die Therapie von Schmerzen und krankheitsbegleitenden Symptomen, Basale Stimulation, Aromatherapie, Massagen und vor allem die psychosoziale Betreuung im Vordergrund der Versorgung. Das Pflegeteam bemüht sich, bei allen Leistungen die Wünsche der Patienten zu berücksichtigen.

Die Palliativstation ist Mitglied im Netzwerk Palliativversorgung und Hospizarbeit in Delmenhorst und Ganderkesee. Dazu gehören Ärzte, Apotheken, das ambulante Palliative Care Team, Einrichtungen der ambulanten Palliativpflege, ambulante Hospizdienste und das Laurentius Hospiz in Falkenburg. Die enge Zusammenarbeit von verschiedenen Berufsgruppen und Ehrenamtlichen garantiert einen interdisziplinären Wissensaustausch und ist für die Palliativstation von großer Bedeutung.

Die Palliativhotline ist sowohl für Professionelle als auch für Betroffene und Angehörige 24 Stunden täglich unter folgender Telefonnummer 04221-994060 erreichbar.

Informationen zur Palliativstation finden Sie auch auf der Internetseite des JHD Deichhorst

zur Palliativstation

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Der Vorstand

Dr. Detlev Reichelt, Bremen

Vorstandsvorsitzender

Bianka Rojahn, Bremen

stellvertretende Vorstandsvorsitzende

Dr. Hildegunde Kamin, Oldenburg

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